Honigbehandlung

Da ist er wieder, der goldene Saft. Stolz blickt der Imker auf die Hobbocks.
Doch was nun?
Hier folgt eine in der Erklärung verkürzte, aber vollständige Methode.
Auf dem Honig, der einige Tage geruht hat, bildet sich Schaum.
Dieser Schaum wird entfernt. Darüber herrscht unter den Imkern Einigkeit. Wie lange es dauern soll, bist sich der Schaum abgesetzt hat, darüber gibt es allerdings die unterschiedlichsten Meinungen. Was die beste Methode ist, den Schaum zu entfernen, muss jeder für sich herausfinden. Wir streichen den Schaum vorsichtig an eine Stelle im Hobbock und heben ihn großzügig mit einem großen Löffel heraus.
Bei Bedarf wiederholt man den Vorgang am nächsten Tag.
Nun ist der Honig grundsätzlich fertig zum Abfüllen.
Will mann jedoch vermeiden, dass der Honig grob (sandartig) kristalliesiert, muss man anfangen, ihn zu rühren. Dazu verwende man am besten einen Honigrührer. Beim Rühren vermeide man es, Luft in den Honig einzubringen. Das gelingt, wenn man den Rührer beim „Stampfen“ stets mit Honig bedeckt lässt.
Und nun kommt die Imfung ins Spiel.
Will man dem Honig eine Kremigkeit verleihen, impft man ihn mit einer gewissen Menge Honig, der diese Eigenschaft bereits hat. Die Menge?
Hier ist Gefühl gefragt. – 1-3 Pfund auf 30 kg ist die Impfmenge.
Und was passiert dabei?
Durch Rühren und Impfen wird verhinder, dass der Honig sandig (krümmelig) wird und ferner wird verhindert, dass sich die Honige, aus denen „der Honig“ besteht, trennen.
Dass sich der Honig absetzt, wenn er nicht gerührt wird, ist ein natürlicher Vorgang. Der „unbehandelte“ Honig ist deshalb nicht schlecht. Ganz im Gegenteil. Manche Genießer mögen das. Sowohl die Rauheit des Honigs, als auch die getrennten Anteile.
…. Habe mich etwas verloren.
Nach dem Impfen muss einige Tage gerührt werden . Gem Udo: Rühren, Und aber nicht „totrühren“ und Schaumhonig daraus machen.
Weiteres folgt.